Das Team

Ein herzliches MOIN MOIN!

Tom N. Nissen
links im Bild

Schon eine gewisse Zeit achte ich darauf, fair gegenüber der Umwelt -
der Natur und den Menschen - zu sein. Somit achte ich explizit darauf,
nachhaltige Produkte zu kaufen, um mir und besonders allen Anderen etwas
Gutes zu tun.

Tobias Tipmann
rechts im Bild

Ich kann nun das tun, was mich glücklich macht. In meiner Wahlheimat
zwischen den Meeren kann ich nun etwas für die Tiere, Mutter-Natur und
meine Mitmenschen tun.

Die Gründer

Ein herzliches Moin Moin!

Hinter dem Büddel stehen wir, Tom und Tobias.
Uns beiden ist schon seit längerem klar, der Umgang mit Kunststoff ist eine Katastrophe.

Im Supermarkt schauen wir uns um und wo wir hinschauen, überall ist alles verpackt, verpackt in viel Plastik. Aber öfters auch nicht nur einmal um das Produkt zu schützen. Nein. Es wird hier doppelt und dort dreifach verpackt.

Und dann denken wir an diese Bilder, die überall auftauchen. Bilder von müllbedeckten Stränden, Bilder von Tieren, die sich in Plastikteilen verfangen haben sowie Bilder von geöffneten Tiermägen, randvoll mit Plastikteilen.

Es ist bereits fünf nach zwölf und wir müssen etwas unternehmen. Da wir aber zu zweit nicht den Müll aus dem Meer sammeln können, müssen wir verhindern, dass der Müll ins Meer gelangt.
Der beste Weg dies zu tun ist es dafür zu sorgen, dass gar nicht erst unnötiger Verpackungsmüll entsteht. Mit dem Büddel verwirklichen wir unsere Bestimmung.

Uns regt die Verschwendung an wertvollen Ressourcen auf und wir können nicht weiter nur zusehen, wie "abgelaufene" oder leicht beschädigte Lebensmittel sowie Einwegverpackungen einfach in der Tonne landen.

Tom als Initiator des Büddels hat bereits schon während seiner Schulzeit Berührungspunkte mit dem Thema. Mit etwa 14 Jahren wurde ihm das Thema Kunststoff durch ein Schulprojekt vorgehalten, und mit der Zeit merkte er, dass er etwas tun muss. Zudem arbeitete er seit seinem 16. Lebensjahr im Lebensmittelhandel, wo er täglich von vielen Verpackungen umgeben war.

"Schon eine gewisse Zeit achte ich darauf, fair gegenüber der Umwelt - der Natur und den Menschen - zu sein. Somit achte ich explizit darauf, nachhaltige Produkte zu kaufen, um mir und besonders allen Anderen etwas Gutes zu tun."

Tom N. Nissen

Tobias krempelte sein Leben im Jahr 2014 während seines Studiums um. Die Bilder von verendenden Tieren, die sich in dem im Meer treibenden Plastikmüll verfange hatten, wurden zu viel. Also hörte er von einen auf den anderen Tag auf, Lebensmittel in Plastikverpackungen zu kaufen. Anfangs sehr schwer, ist es heute umso leichter. Auch im beruflichen Alltag, den er des öfteren in Müllverbrennungsanlagen verbrachte, stieß er auf das Müllproblem unserer Gesellschaft.

"Ich kann nun das tun, was mich glücklich macht. In meiner Wahlheimat zwischen den Meeren kann ich nun etwas für die Tiere, Mutter-Natur und meine Mitmenschen tun."

Tobias Tipmann

Moderne Ökofritzen

Wir beide sind Ökos der neuen Generation. Soweit es geht, versuchen wir die Umwelt im alltäglichen Leben zu schonen.

Energiebündel

An Innovation und Ehrgeiz mangelt es glücklicherweise nicht. Wir sind waschechte Perfektionisten, die sich ständig kritisch hinterfragen.

Was könnte man anders, was besser machen?
Wir können wir das Angebot und die Idee auch für konventionelle Käufer attraktiver machen?
Preise drücken, ohne Qualität zu verlieren?
Und vor allem: Wie können wir unsere Emissionen und unseren Müll immer weiter Richtung neutral bewegen?

Kinder des Nordens

Flensburg ist unsere Heimat und liegt uns am Herzen. Hier sind wir geboren und aufgewachsen. Mit Flens am Hafen, plantschen in der Förde und schippern auf der Alexandra.
Doch Flensburg ist so viel mehr als das. Unser Bestreben ist es, dieses wunderbare, bunte Fleckchen noch ein bisschen vielfältiger und grüner zu machen. Deshalb steht für uns Regionalität ganz oben.

Zugänglich

Offenheit und Flexibilität zeichnen uns aus. Der Büddel ist immer im Wandel. Für eure Wünsche und Anregungen werden wir immer ein offenes Ohr haben und nicht stur unsere Pläne verfolgen.
Durch die "Crowdfunding"-Finanzierung sind viele in gewissem Maße Teilhaber an unserem Laden und wir möchten unsere Dankbarkeit dafür durch dieses Mitspracherecht zum Ausdruck bringen.
Der Büddel ist und bleibt ein Flensburger Gemeinschaftsprojekt.

Idealisten

Wir stellen uns in den Dienst der Sache.

Unsere Produkte sind jeden Cent wert, denn wir wirtschaften nicht in die eigenen Taschen.
Es ist uns wichtig, dass wir mit einem guten Gefühl hinter unserer Arbeit stehen können und andere Menschen damit Freude bereiten.
Damit wir unsere Kunden ehrlich und mit einem Lächeln entgegentreten können. Und nicht zuletzt abends vor dem Spiegel uns selbst.

Minderheitsdänen

Als Teil der dänischen Minderheit sind wir auch unsrern skandinavischen Nachbarn sehr verbunden. Die Sprache und Kultur hat uns im Laufe  unserer Leben sehr geprägt.
Sind wir dann Dänen oder Deutsche? Die Antwort lautet ganz klar: Sowohl als auch, statt entweder oder!
Da der Trend des unverpackten Einkaufens ins Dänemark noch nicht wirklich Fuß gefasst hat, wollen wir unseren Freunden nördlich der Grenze die langersehnte Alternative bieten.

Die Idee

...und warum wir uns für den Büddel entschieden haben

Wir waren die perfekten Verbraucher. Indoktriniert von Medien und Werbung
gingen wir mit der Meinung durchs Leben, so schlimm könne die Situation
schon nicht sein.
Nicht etwa, weil wir völlig unwissend oder unreflektiert waren. Sondern weil uns permanent eine Welle der Ablenkung entgegenschwappte.

Unsere Umwelt suggerierte uns: Folge deinen Träumen! Tu, was dir beliebt! Es gibt Größeres im Leben, als dich mit den banalen Dingen des Alltags abzugeben.

Die Verpackungen im Supermarkt riefen uns zu: Ich bin ein tolles Produkt!
Bunt geschmückt, frisch, gesund und ewig haltbar. Worauf wartest du denn noch? Nimm mich doch einfach, denk doch nicht so viel nach, mach deinen Einkauf schnell, billig und effizient!

Wir wollen unsere Mitschuld nicht zurückweisen. Natürlich hätten wir uns wehren können. Aber wir waren so eingelullt in die Lüge des Konsums, dass wir gar nicht wussten, dass es etwas gab, wogegen man ankämpfen musste. Es kam uns schlichtweg nicht in den Sinn.​

Dann stießen wir auf die Bewegung des Zero Waste und der Unverpackt Läden.
Uns faszinierten diese Menschen, die so radikal anders lebten als wir selbst und offensichtlich von einem unzerbrechlichen Willen angetrieben wurden. Wieso nehmen sie all das auf sich?

Wir forschten nach und alles nahm eine Kehrtwende.


Dokus, Interviews, Artikel. 

Durch diese Aufklärung erhielten wir unsere Mündigkeit als Verbraucher zurück, wir wurden endlich sensibel für die Auswirkungen, die jeder unserer Schritte mit sich führt. Man kann diese Konsequenzen natürlich nicht komplett ausmerzen, aber man hat die Wahl welche Art von Spur man auf diesem Planeten hinterlässt.​

Plötzlich fiel uns auf, wie leichtfertig mit Verpackungen umgegangen wird. Im konventionellen Lebensmittelhandel erlebt man ständig, wie Dinge einzeln von Plastik ummantelt sind, nur um in einer noch größeren Plastikverpackung gesammelt zu werden. Diese werden ummantelt von Plastik zum Lebensmittelhandel transportiert. Und der Kunde benutzt – du
wirst es schon ahnen – wiederum einer Plastiktüte zum Tragen.

Für uns ist diese Entwicklung mittlerweile der schiere Wahnsinn. Plastik ist äußerst praktisch, aber wenn es mittlerweile schon allein zum Wegschmeißen produziert wird, läuft etwas gewaltig schief.

Billig muss es sein, für Händler und Kunden gleichermaßen. So absurd billig, dass Nahrungsmittel mit Dellen oder ungewohntem Aussehen später im Haushalt bedenkenlos weggeschmissen werden. Kann man ja schließlich nachkaufen.

Deshalb fehlte uns ganz klar eine verpackungsfreie Alternative in Flensburg.
Meckern und Maulen, aber nichts unternehmen, war nie so unser Ding, deshalb wurde die Sache kurzerhand beschlossen: Wir wollten uns selbstständig machen und die Sache selber in die Hand nehmen.

Auch wenn von Anfang an klar war, dass der Weg dahin lang und anstrengend werden würde.

Die Grundidee dabei war, einen Laden zu schaffen, der auf Einwegverpackungen verzichtet und dabei Ökologie und Regionalität nicht aus den Augen verliert.  

Aber noch viel mehr als das:
Ein Ort, an dem man sich wohlfühlt, an dem man den gegenseitigen Kontakt pflegt, wo ein reger Austausch zum Thema „verpackungsfrei“ und „Umwelt“ stattfindet.

Seither hat sich alles rasend schnell entwickelt. Ein solider Businessplan musste her, es gab Gespräche mit Versicherungen, Veterinäramt, Steuerberater, IHK, Vertretern und Händlern aller Art. All das hätten wir uns noch vor kurzer Zeit überhaupt nicht vorstellen können.

Und doch war es ein wunderbares Gefühl, die spontane Idee immer mehr Form annehmen sehen zu können.

Jetzt wo das Konzept und der Plan steht, sind wir beim schwierigsten Teil angelangt: die Finanzierung.

Wir versuchten es über einen längeren Zeitraum mit einer Crowdfunding Kampagne auf startnext.de, allerdings eher mit mäßigem Erfolg.

Deshalb haben wir verschiedene andere Möglichkeiten durchgerechnet und versuchen diese nun umzusetzen. 

Das Gelingen des Projekts entscheidet 
sich also durch externe Faktoren.

Wir kämpfen weiter und wünschen uns nichts sehnlicher, als dass unsere Arbeit und unser Herzblut nicht umsonst war und wir die Bewohner Flensburgs für unser Vorhaben mobilisieren dürfen.

Wir verwenden Cookies, die für den Betrieb der Seite notwendig sind. Weitere Informationenn finden Sie in den Datenschutzhinweisen